Vereinshistorie

Die Vereinshistorie der Sportgesellschaft (S.G.) 1946 Frechen e.V.
– des Kultklubs aus dem „Üvverdörp“-

1946: Es waren sehr schwierige Zeiten – der 2. Weltkrieg war noch kein Jahr vorbei – als im April einige mutige und beherzte Männer in der Gaststätte „Kleefisch“ auf der Hauptstraße in Frechen die Sportgesellschaft 1946 gegründet haben. Insbesondere in den Anfangsjahren versteht man sich vor allem als Verein des Frechener Oberdorfes. Hier will man mit verschiedenen Abteilungen, u.a. Fußball, Ringen, Boxen und Leichtathletik den Jugendlichen und Erwachsenen eine sportliche und gesellschaftliche Bleibe schaffen. Besonderer Dank gilt hierfür den Männern der ersten Stunde: Josef Becker (1.Vorsitzender), Josef Hackenbroich (2.Vorsitzender), Franz Günter (Geschäftsführer), Paul Breuer (Jugendleiter), Johann Sommer (Kassierer) sowie August Dannewitz und Georg Oebels. Diesen Männern werden wir stets ein ehrenvolles Andenken bewahren!
Leider müssen jedoch schon nach kurzer Zeit alle Abteilungen, bis auf die des Fußballs, ihre sportliche Tätigkeit einstellen. Die Fußballabteilung aber wächst schnell und schon nach kurzer Zeit verfügt der Verein über zwei Senioren- und zwei Juniorenmannschaften.

1947: Erstmalig nimmt mit der 1. Seniorenmannschaft eine Mannschaft der Sportgesellschaft 1946 als Verbandsverein an Meisterschaftsspielen teil. Männer wie Hattenrath, Mies, Oebels, Blümeling, Cremer, Stotzem, Dannewitz, Geisler, Sommer, Breuer, Engermann, Günter und Michels bilden den Stamm für diese Mannschaft.
Die nun folgenden Jahre gelten zunächst dem Kampf um den Klassenerhalt sowie der Arbeit, eine mustergültige Platzanlage – den berühmt-berüchtigten „Tivoli“ auf dem Rosenhügel – zu schaffen.

1950: Hans Röttgen wird 1. Vorsitzender und steht dem Verein 16 Jahre lang vor.

1956: Die Alt-Herren Abteilung wird gegründet und etabliert sich schnell als eine tragende Säule im Verein und prägt nicht nur sportlich, sondern auch gesellschaftlich mit ihren vielen Aktivitäten die Sportgesellschaft 1946. Vor allem die spektakuläre Mannschaftstour nach Liverpool Mitte der 1960er-Jahre wird ein unvergessenes Highlight, doch auch die „dritten Halbzeiten“, insbesondere im legendären Vereinslokal „En d’r Peng“, werden u.a. von den Sportkameraden Keusch, Vianden, Sester, Juchem, Oberlack, Tönnissen, Hackenbroich, Kader, Adolffs, Abel, Stupp und Röttgen gewissenhaft begangen. Die AH-Abteilung hat insbesondere in den 1970er-Jahren teilweise großen sportlichen Erfolg, doch im Jahr 1980 muss der Spielbetrieb vorerst eingestellt werden.

1960: Die. 1. Seniorenmannschaft steigt in die 1. Kreisklasse auf. Zwar gibt die 1. Seniorenmannschaft in den späten 50er-Jahren immer einen starken Gegner in der 2. Kreisklasse ab, doch erst in der Saison 1959/1960 wird sie mit dem Aufstieg in die 1. Kreisklasse belohnt. Die „Aufstiegshelden“ unter Trainer Erich Nelz und Obmann Engelbert Kassel, die hieran vor allem und maßgeblich beteiligt waren, sind: Eberhard Fechner, J. Fleitmann, Eckhart Niedermeyer, Heinz Tönnissen, Jürgen Moisa („Bubi“), Günter Ergert, Hans Krawinkel („Möbbel“), Michael Oberlack, Franz Thomer, Günter Philipp, Jakob Diegel, Günther Oberhofner, Willi Vianden und Hans Rath.

1961: Die 2. Seniorenmannschaft macht nun auch sportlich von sich reden  und steigt, u.a. mit den Spielern Karl Ergert, Josef Kieler, Leo Ruland, Leo Schiefer, Alfred Reiffke, Franz Kowarcz, Willi Steffens, Heinrich Breuer, Martin Schuh, Klaus Esch und Johann Dreschmann ebenfalls – in die 2. Kreisklasse – auf.

1963: Sowohl die 1. – in die 2. Kreisklasse – als auch die 2. Seniorenmannschaft – in die 3. Kreisklasse – müssen absteigen. Nach dem Weggang vieler guter Spieler zu zum Teil höherklassigen Vereine wird die Saison 1962/1963 für die Sportgesellschaft 1946 zu einer sehr bitteren Spielzeit, da beide Seniorenmannschaften den Klassenerhalt nicht erreichen können.

1965: Da der Pachtvertrag mit der Rheinbraun für den Sportplatz „Tivoli“ am Rosenhügel ausgelaufen und nicht verlängert wird, muss die Sportgesellschaft 1946 ihr „Veedel“ verlassen und findet eine neue Heimat auf der im Jahr 1963 eröffneten Sportanlage Herbertskaul im Zentrum von Frechen. In der Folge bleiben die bis dahin sehr zahlreichen Zuschauer allerdings immer häufiger aus.

1966:  Zum 20-jährigen Vereinsjubiläum nimmt die 1. Seniorenmannschaft wieder einen Spitzenplatz in der 2. Kreisklasse ein und verfehlt nur knapp den Aufstieg in die 1. Kreisklasse. Folgende Spieler sind hier zu erwähnen: Toni Kühl, Heinz Breuer, Eckhart Niedermeyer, Josef Kieler, Günther Oberhofner, Jürgen Krekel, Peter-Heinz Güttes, Horst Meul, Karl-Heinz Juchem, Hans Dreschmann, Klaus Esch und Jürgen Moisa. Der Vorstand setzt sich in diesem Jahr aus folgende Personen zusammen: Hans Röttgen (1. Vorsitzender) – der in diesem Jahr von Paul Breuer abgelöst wird -, Simon Hackenbroich (2. Vorsitzender), Fritz Juchem (Geschäftsführer), Karl Weber (Kassierer), Arnold Pannes (Hauskassierer) sowie Heinrich Keusch (Spielerobmann) und Johann Hackenbroich.

1966: Die Sportgesellschaft 1946 nimmt unter dem Motto „Pustasöhne der Altstadt“ am Frechener Karnevalszug teil. Aufgrund des sehr großzügigen Umgangs mit Wurfmaterial wird es ein legendärer Auftritt.

1971: Die Saison 1970/1971 wird mit einem großen Erfolg im Seniorenbereich abgeschlossen. Rechtzeitig zum 25-jährigen Vereinsjubiläum kann die 1. Seniorenmannschaft unter Trainer Kastner und Obmann Michael Oberlack den verdienten Aufstieg in die Kreisliga A feiern. Hier sind u.a. folgende Spieler zu nennen: Toni Kühl, Heinz Breuer, Günther Oberhofner, Horst Meul, Günter Ergert, Karl-Heinz Juchem, Matthias Cremer, Konrad Wald, Adam Breuer, Leo Flecken, Reinhold Schulte, Jürgen Moisa, Theo Hilberath, Hans und Josef Dreschmann, Werner Heeg und Hans Kemen.
In den darauf folgenden Jahren 1971 bis 1979 belegt die 1. Seniorenmannschaft meistens Plätze im vorderen Mittelfeld der Kreisliga A. In diesen Jahren ist auch Peter Schütten, langjähriges Bandmitglied der „Bläck Fööss“, für die 1. Seniorenmannschaft sehr erfolgreich aktiv. Im Jubiläumsjahr bilden folgende Sportkameraden den Vorstand: Paul Breuer (1. Vorsitzender), Christian Buschmann (2. Vorsitzender), Helmut Felsner (Geschäftsführer), Karl-Heinz Abel (Kassierer), Michael Oberlack (Spielerobmann) sowie Hans-Adam Breuer (Jugendleiter). Die Jubiläumsfestlichkeiten bestehend aus Auswahlspielen, Jugendturnieren und einem großem Festabend dauern vier Tage.

1971: Martin Labitzke löst Hans-Adam Breuer als Jugendleiter ab. Unter seiner Verantwortung entwickelt sich die Jugendabteilung zu einer der Erfolgreichsten im Fußballkreis Köln-Land. Zahlreiche Staffelsiege und Kreismeistertitel und -pokalsiege können die 46er-Junioren in den nächsten Jahren erringen. Martin Labitzke wird für seine erfolgreiche Arbeit im Jahr 1977 mit der silbernen Verdienstnadel des WFV und im Jahr 1986 mit der silbernen Jugendleiternadel des WFV ausgezeichnet. Folgende Damen und Herren leisten in diesen Jahren, aber auch schon in den Jahren davor, wertvolle Jugendarbeit für die Sportgesellschaft 1946: Paul Breuer, W. Finke, Heinrich Schmitz, Lothar Lüdtke, Hans Zoczik, Peter Dornweiler, Horst Meul, Willi Vianden, Josef Kieler, Peter Raaf, Bruno Bonk, Martin Schmitz, Christian Raaf, Heinrich Keusch, Johann Dreschman, Karl-Heinz Labitzke, Hermann Vianden, Johann Hackenbroich, Christian Pannes, Karl-Heinz Rodacker, Josef Dreschmann, Bernhard Adolffs, Günther Vianden, Martin Labitzke, Hans-Adam Breuer und Dagmar Dreschmann. Ein Jugendtrainer schafft es sogar bis in die Bundesliga: Reiner Calmund – später als der Manager und Macher von Bayer 04 Leverkusen bekannt – trainiert Anfang der 1970er eine Jugend der Sportgesellschaft 1946 und lässt in der Folge eine beispiellose Karriere folgen.

1972: Die E-Junioren gewinnen die Kreismeisterschaft.

1974: Die D-Junioren werden Kreispokalsieger.

1979: Die Sportgesellschaft 1946 gründet als einer der ersten Frechener Fußballvereine eine Damenmannschaft. Doch trotz intensiver Bemühungen gelingt es nicht, die Mannschaft langfristig zu etablieren und somit kommt das Aus schon nach einer Spielzeit.

1980: Die 1. Seniorenmannschaft steigt in die Kreisliga B ab. Da der Weggang einiger wichtiger Leistungsträger zu insbesondere finanziell ambitionierteren Vereinen – ein Umstand, der sich wie ein roter Faden durch die gesamte Vereinsgeschichte zieht – nicht kompensiert werden kann, erfolgt zum Ende der Spielzeit 1979/80 der Abstieg.

1980: Heinz Tönnissen beendet nach 33 Jahren und weit über 1000 Spielen für die Sportgesellschaft 1946 seine aktive Laufbahn in der Alt-Herren Mannschaft. Er ist, ebenso wie die Sportkameraden Horst Meul (weit über 700 Spiele) und Josef Dreschmann (weit über 500 Spiele) eine der prägenden Spielerpersönlichkeiten in der Historie der Sportgesellschaft 1946.

1982: Die Sportgesellschaft 1946 wird in das Vereinsregister eingetragen.

1982: Die Jugendabteilung bestreitet ihre erfolgreichste Saison: Die E-, D- und C-Junioren werden Staffelsieger und die B-Junioren unter Trainer Bruno Bonk gewinnen das „Double“ aus Kreismeisterschaft und Kreispokalsieg. Des Weiteren wird dem Verein für seine überaus erfolgreiche Jugendarbeit der Sepp-Herberger-Preis verliehen.

1982: Die Alt-Herren Abteilung wird durch Heinz-Dieter Görtz, Helmut Wüst, Peter Lünenbach, Heinz Schumacher, Josef Dreschmann, Horst Meul sowie Theo und Wilma Prehl neu gegründet und in den folgenden Jahren kontinuierlich aufgebaut. Doch schon im Jahr 1986 muss der Spielbetrieb wieder eingestellt werden.

1983: Peter Reifferscheidt wird für seine zahlreichen Verdienste um die Sportgesellschaft 1946 zum Ehrenmitglied ernannt. Er steht stellvertretend für die große Schiedsrichtertradition des Vereins, denn viele bekannte Schiedsrichterpersönlichkeiten waren für die Sportgesellschaft „an der Pfeife“ tätig. Peter Reifferscheidt ist jedoch der Erfolgreichste und schafft es bis in die Oberliga West (der vor Einführung der Bundesliga höchsten deutschen Fußballklasse), wo er als Linienrichter tätig ist. Im Zeitraum von 1954 bis 1979 hat er unzählige Spiele auf Verbandsebene geleitet.

1983: Die Sportgesellschaft 1946 veranstaltet erfolgreich eine Kinder-Olympiade und kann hiefür die Sportlehrerin Tina Theune-Meyer, später sehr erfolgreich als Damen-Bundestrainerin, gewinnen.

1983: Der 1. Vorsitzende Helmut Wüst regiert als Prinz Hemut I. die Frechener Narren.

1984: Die 1. Seniorenmannschaft verfehlt unter Spielertrainer Richard Valtinke knapp um einen Punkt den Aufstieg in die Kreisliga A.

1984: Die C-Junioren werden Staffelsieger und können so als bisher letzte 46er-Jugend einen Titel feiern. Auch durch den Weggang kompletter Mannschaften bedingt muss dann im Jahr 1989 die Jugendarbeit für das Erste aufgegeben werden.

1984: Martin Labitzke organisiert die erste Vereinsfahrt, der bis heute über 35 weitere Reisen gefolgt sind.

1986: Der Spielbetrieb der 2. Seniorenmannschaft, die seit Vereinsgründung kontinuierlich bestand, muss zum Ende der Saison 1985/86 eingestellt werden. In der Saison 1988/1989 ermöglicht die Sportgesellschaft 1946 italienischen Sportkameraden sich dem Verein als 2. Seniorenmannschaft anzuschließen. Doch schon nach einem Jahr Vereinszugehörigkeit gründen sie einen eigenen Verein („CSI Azzurri Frechen 1989“).

1990: Die 1. Seniorenmannschaft erreicht bei den seit 1987 ausgetragenen Hallenstadtmeisterschaften gegen zum Teil höherklassige Konkurrenz den dritten Platz. Daraus folgt, dass der Verein im Jahr 1991 zum ersten Mal als Ausrichter der Hallenstadtmeisterschaften fungiert.

1991:  Hermann Vianden und Wilfried Reifferscheidt können die Alt-Herren Abteilung neu organisieren, die in den Folgejahren erfolgreich aufgebaut wird und ab dem Jahr 1994 mit dem Bartmann-Cup für einige Jahre ein attraktives Turnier veranstaltet.

1992: Die 1. Seniorenmannschaft verpasst unter Trainer Manfred Schmitz knapp den Aufstieg in die Kreisliga A.

1994: Die 1. Seniorenmannschaft steigt in die Kreisliga C ab. Nach der Saison 1992/93 plagen den Verein große Personalprobleme. Spielertrainer Günther Vianden kann zunächst nur mit tatkräftiger Hilfe der Alt-Herren Abteilung den Spielbetrieb aufrechterhalten. Im Laufe der Saison werden dann ehemalige als auch neue Spieler gewonnen, doch der Abstieg kann nicht mehr vermieden werden.

1994: Johann Fassbender wird 1. Vorsitzender. Nach vielen Jahren mit häufigen Wechseln im Amt des 1. Vorsitzenden wird er dem Verein fünf Jahre vorstehen.

1995:  Die 1. Seniorenmannschaft ist das fairste Team im Fußballkreis Köln-Land und wird folgerichtig mit dem Fairnesspokal geehrt.

1996: Die 1. Seniorenmannschaft steigt wieder in die Kreisliga B auf. Pünktlich zum 50-jährigen Vereinsjubiläum – wie auch schon zum 25-jährigen Jubiläum –  darf die Sportgesellschaft 1946 einen Aufstieg feiern. Unter Trainer Ulrich Schorn, Co-Trainer Peter Meurer sowie Teammanager Hans Kull haben folgende Spieler daran maßgeblichen Anteil: Günther Vianden, Dietrich Wolf, David Gaumer, Bruno Köster, Joachim Pütz, Klaus-Dieter Kuhfuß, Alexander Schneider, Marc Schneider, Joachim Fei, Siegfried Kull, Hamid-Maximilian El Sayed, Matthias Seifert, Peter Stahlschmidt, Michael Bonk, Frank Sülzner, Dirk Robens, Jens-Alexander Ippendorf, Sabahattin Aktas, Olaf Band, Wolfgang Dziuba, Josef Kunze, Gerd Röcher, Matthias Sokoll und Markus Schorn. Im Jubiläumsjahr besteht der Vorstand aus folgenden Sportkameraden: Johann Faßbender (1. Vorsitzender), Bernhard Adolffs (2. Vorsitzender), Wilfried Reifferscheidt (Geschäftsführer), Friedrich Lukas (Kassierer), Wilfried Lukas (Spielerobmann) sowie Karl-Heinz van Nahmen (Schriftführer). Die Jubiläumsfestlichkeiten bestehen aus mehreren Grillabenden sowie einem rauschenden Festkommerz. Des Weiteren ist die Sportgesellschaft 1946 Ausrichter der Frechener Stadtmeisterschaften (Metzmacher-Cup). Hier kann die 1. Seniorenmannschaft einen großen Erfolg feiern und erreicht den zweiten Platz, wobei man sich nur im Finale dem Landesligisten Spvg. Frechen 20 geschlagen geben muss.

1999: Die 1. Seniorenmannschaft wird zum zweiten Mal nach dem Jahr 1995 das fairste Team im Fußballkreis Köln-Land und folgerichtig mit dem Fairnesspokal geehrt.

1999: Wilfried Reifferscheidt wird 1. Vorsitzender und übernimmt das Amt von Johann Fassbender. Bereits seit dem Jahr 1984 ist Wilfried Reifferscheidt als Geschäftsführer maßgeblich für die Geschicke der Sportgesellschaft 1946 verantwortlich. Ihm folgt als Geschäftsführer nun Günther Vianden nach.

2000: Die 1. Seniorenmannschaft erreicht mit dem zweiten Platz bei den Hallenstadtmeisterschaften den bisher größten Erfolg im Seniorenbereich. Der Verein darf somit im Jahr 2001 zum zweiten Mal als Ausrichter der Hallenstadtmeisterschaften fungieren.

2001: Die 1. Seniorenmannschaft kann an den Erfolg des Vorjahres anknüpfen und erreicht bei den Hallenstadtmeisterschaften den dritten Platz.

2001: Die Sportgesellschaft 1946 bekommt auf der Sportanlage Herbertskaul einen Vereinsraum zugewiesen, der im Jahr 2005 sogar erweitert werden kann. Hierum hat sich vor allem Günther Vianden sehr verdient gemacht.

2003: Nachdem die Alt-Herren Abteilung in den Jahren 2001 und 2002 in einer Spielgemeinschaft mit der Spvg. Frechen 20 aktiv war, gelingt es Joachim Fei und Jürgen Schrader sowohl alte Vereinsmitglieder als auch neue Spieler für die Alten Herren zu begeistern, sodass die Sportgesellschaft 1946 wieder mit einer komplett eigenständigen Alt-Herren Mannschaft den Spielbetrieb bestreiten kann. In den folgenden Jahren sind die Alten Herren insbesondere bei Kleinfeldturnieren sehr erfolgreich.

2003: Im Juli veranstaltet die Sportgesellschaft 1946 ein großes Benefizturnier zu Gunsten der Opfer des Erdbebens in Bingöl / Türkei und kann eine vierstellige Summe spenden.

2003: Eine 2. Seniorenmannschaft wird wieder für den Spielbetrieb gemeldet. Güner Güngör bewegt Bekannte und Freunde zur Bildung einer Mannschaft. Da sehr viele Spieler der 2. Seniorenmannschaft kurdische Wurzeln haben, gibt man sich intern den Namen „Munzur“, der den Bezug zu ihrer Heimat darstellen soll.

2003: Erstmals nach vielen Jahren kann die Sportgesellschaft 1946 wieder eine Jugendmannschaft für den Spielbetrieb melden. Trainer und später auch Jugendleiter wird Hüseyin Arslan, der zunächst eine C-Jugendmannschaft aufbaut und in den folgenden Jahren dann auch B- und A-Jugendmannschaften melden kann. Leider müssen dann aber vor der Saison 2006/07 aufgrund von Spielermangel alle Mannschaften wieder abgemeldet werden.

2004: Zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte kann die Sportgesellschaft 1946 eine 3. Seniorenmannschaft für den Spielbetrieb melden, da sich vor der Saison 2004/05 ca. 20 junge Spieler dem Verein anschließen. Leider existiert diese Mannschaft jedoch nur zwei Jahre und wird dann im Jahr 2006 mit der 1. Seniorenmannschaft zusammengelegt.

2005: Die 2. Seniorenmannschaft steigt in die Kreisliga B auf.

2007: Die Alt-Herren Abteilung veranstaltet zum ersten Mal ein Kleinfeldturnier für Alt-Herren- und Freizeitmannschaften.

2007: Die 2. Seniorenmannschaft muss vom Spielbetrieb abgemeldet werden. Nach dem Ende der Saison 2006/07 verlangt die 2. Seniorenmannschaft, dass ihre interne Mannschaftsbezeichnung „Munzur“ mit in den Vereinsnamen aufgenommen werden soll. Der Vorstand lehnt dies jedoch mit Verweis auf die Satzung ab, da eine Vereinsnamensänderung nur in einer Jahreshauptversammlung den Mitgliedern zur Abstimmung vorgelegt werden kann. Die 2. Seniorenmannschaft ist mit diesem Prozedere nicht einverstanden und verlässt daraufhin geschlossen den Verein.

2007: Günther Vianden wird 1. Vorsitzender und folgt damit Wilfried Reifferscheidt nach, der sich somit nach 23 Jahren Vorstandstätigkeit (15 Jahre als Geschäftsführer und acht Jahre als 1. Vorsitzender) aus dem geschäftsführenden Vorstand zurückzieht. Neuer Geschäftsführer wird Bernd Kaule.

2008: Eine 2. Seniorenmannschaft kann wieder für den Spielbetrieb gemeldet werden. Trainer Joachim Fei kann mit großem Engagement viele Spieler gewinnen.

2009: Die 1. Seniorenmannschaft steigt in die Kreisliga C ab, da sie drei Spieltage vor Saisonende vom Spielbetrieb zurückgezogen werden muss. Vor der Saison 2008/09 gelang es, viele ehemalige Spieler der 2. Seniorenmannschaft, die schon in den Jahren 2003-07 unter ihrer internen Bezeichnung „Munzur“ für die Sportgesellschaft 1946 aktiv waren, für die 1. Seniorenmannschaft zu verpflichten. Zu Saisonbeginn kann die 1. Seniorenmannschaft zwei Vorbereitungsturniere gewinnen, aber im Verlauf der Saison wird immer deutlicher, dass viele Spieler den nötigen sportlichen Ehrgeiz nicht aufbringen können, sodass die 1. Seniorenmannschaft kurz vor Saisonende sogar vom Spielbetrieb zurückgezogen wird und in die Kreisliga C absteigen muss.

2009: Die 2. Seniorenmannschaft wird wieder vom Spielbetrieb abgemeldet, da die Spieler nun die neue 1. Seniorenmannschaft in der Kreisliga C bilden werden. Als Trainer fungiert Joachim Fei, dem nach einem schwierigen Saisonstart eine starke Rückrunde gelingt, sodass zum Saisonende ein fünfter Platz erreicht wird.

2011: Nur von kurzer Dauer ist die Wiederbelebung der Jugendabteilung. Zwar gelingt es Joana und Frank Sülzner sowie Michael Schaaf eine D- und C-Jugendmannschaft aufzubauen, doch leider fehlt vor allem die Unterstützung der Spielereltern, sodass ein vernünftiger Spielbetrieb nicht lange aufrechterhalten werden kann.

2011: Martin Labitzke wird in Anerkennung seiner jahrzehntelangen Verdienste zum Ehrenvorsitzenden ernannt.

2012: Der Tennenplatz 1 auf der Sportanlage Herbertskaul wird zu einem Kunstrasenplatz umgebaut und im November für den Spielbetrieb freigegeben.

2013: Die 1. Seniorenmannschaft steigt in die Kreisliga B auf. Unter dem Trainerteam Bernd Kaule und Peter Stahlschmidt kann souverän – an 23 von 26 Spieltagen war die Mannschaft Tabellenführer – die Meisterschaft gewonnen werden. Folgende Spieler haben daran maßgeblichen Anteil: Frank Berendt, Hans Cortesi, Markus Meyer, Björn Milz, Sascha Brück, Patrick Giese, Bernd Kaule, Salvatore La Castellana, Michael Stahlschmidt, Sedat Tuncel, Peter Vukadinovic, Enis Arifi, Patrick Dumalski, Peter Koslowski, Stefan Koslowski, Oliver Runkel, Andreas Oppenberg, Daniel Stahlschmidt, Peter Stahlschmidt, Thomas Stahlschmidt, Marcel Dumalski, Sascha Heeg, Marcus Schröder und Detlef Wichterich.

2013: Die Sportgesellschaft 1946 kann mit einer Damen-Turnriege eine weitere Abteilung im Verein aufnehmen.

2013: Im August veranstaltet der Verein auf der Sportanlage Herbertskaul eine Benefizveranstaltung zu Gunsten sozialer und caritativer Institutionen in Frechen, denen eine vierstellige Summe gespendet werden kann. Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht ein Spiel einer Auswahl der S.G. Frechen 1946 e.V. gegen die Mannschaft des Fußball-Leistungszentrum für Sportler mit geistiger Behinderung der Gold-Kraemer-Stiftung. Die Sportgesellschaft 1946 will sich mit dieser Veranstaltung insbesondere bei den Bürger/innen der Stadt Frechen für den im Jahr 2012 erfolgten Umbau des Tennenplatz 1 auf der Sportanlage Herbertskaul zu einem Kunstrasenplatz bedanken.

2014: Die 1. Seniorenmannschaft steigt nach nur einer Spielzeit in der Kreisliga B wieder in die Kreisliga C ab. Obwohl die Mannschaft am Saisonende den 13. Platz belegt, der in allen Spielzeiten davor und auch danach zum Klassenerhalt ausreicht, muss der bittere Gang in die Kreisliga C angetreten werden. Aufgrund einer sehr umstrittenen Strukturreform des Fußballkreises Rhein-Erft – einer Reduzierung der Spielklassen B und C u.a. zur Schaffung einer vierten Spielklasse – steigen bis zu sieben Mannschaften je Staffel ab.

2015: Die 1. Seniorenmannschaft steigt in die Kreisliga D ab. Nachdem Abstieg aus der Kreisliga B in der Saison 2013/14 verlassen viele Spieler den Verein. Die 1. Seniorenmannschaft ist sportlich nicht konkurrenzfähig und ein weiterer Abstieg ist nicht zu vermeiden.

2016: Die 1. Seniorenmannschaft verpasst knapp den Wiederaufstieg in die Kreisliga C.  Nach zwei Abstiegen in Folge muss die 1. Mannschaft in der Saison 2015 / 16 neu aufgebaut werden. Das gelingt überraschend schnell, sodass die Herbstmeisterschaft in der Kreisliga D gewonnen werden kann. Leider kann die 1. Seniorenmannschaft diese Platzierung in der Rückrunde – u.a. durch Verletzungen von Leistungsträgern geschwächt – nicht halten, sodass am Saisonende nur der 3. Tabellenplatz belegt und der Aufstieg knapp verfehlt wird.

2017: Die 1. Seniorenmannschaft steigt wieder in die Kreisliga C auf. Souverän wird der Meistertitel unter dem Trainerteam Sascha Brück und Mahir Kilic errungen. Folgende Spieler haben daran maßgeblichen Anteil: Thomas Janster, Martin Renk, Denny Hößelbarth, Raphael Gillet, Edon Kabashi, Thomas Stahlschmidt, Daniel Stahlschmidt, Bernd Kaule, Miro Smolarek, Marcel Dumalski, Peter Koslowski, Piero Balistreri, Enis Arifi, Kadir Danyildiz, Björn Milz, Pascal Raymitz, Arek Gojtowski, Pascal Könen, Detlef Wichterich, Mahir Kilic, Peter Vukadinovic, Rade Brdanin, Dominic Kuhl, Sven Schnorrenberg, Dennis Spiegelmacher und Sascha Brück.

2017: Die Sportgesellschaft 1946 vergrößert ihren Vereinsraum zu einem Vereinsheim. Nachdem auf dem Tennenplatz 3 der Sportanlage Herbertskaul eine Flüchtlingsunterkunft errichtet worden ist, werden die Vereinsräume der Sportgesellschaft 1946 und der DJK Viktoria neu aufgeteilt, da die DJK Viktoria im Zuge der Errichtung der Flüchtlingsunterkunft einen Teil ihres Vereinsheims aufgeben muss. Die Sportgesellschaft 1946 bekommt einen zweiten Raum zugewiesen, der insbesondere durch Marcell Kammilla mit Unterstützung des Vorstandes, vieler Mitglieder sowie Vereinsfreunde zu einem schmucken Vereinsheim umgebaut werden kann. Das Vereinsheim erhält in Erinnerung an das langjährige Vereinslokal den Namen „En d’r Peng“.

2017: Karl Weber wird in Anerkennung seiner jahrzehntelangen Verdienste und seiner 70-jährigen Mitgliedschaft zum Ehrenmitglied ernannt.

2018: Der 1. Seniorenmannschaft steigt in die Kreisliga B auf. Auch Dank einiger guter Neuzugänge gelingt es zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte, dass man zweimal hintereinander aufsteigen kann. Mit diesem Durchmarsch kann die Sportgesellschaft 1946 somit nach vier Jahren wieder in die Kreisliga B zurückkehren. Neben dem Trainerteam Mahir Kilic und Sascha Raffel haben folgende Spieler maßgeblichen Anteil an diesem großen Erfolg: Mohammad Majeed, Sven Moritz, Berkan Öztürk, Sascha Raffel, Sven Schnorrenberg, Bernd Kaule, Christopher Simons, Arek Gojtowski, Hamdi Zouari, Kadir Danyildiz, Martin Bouvier, Miro Smolarek, Enis Arifi, Piero Balistreri, Mohamed El Ali, Raphel Gillet, Szymon Guminski,  Kadiata „Goldy“ Mudiangombe, Daniel Becker, Marcel Dumalski, Pasquale Catania, Artur Mroziak, Yusuf Mengilli, Onur Firat, Erkan Höschler, Serkan Kaya und Mahir Kilic.

2019: Marcell Kammilla, seit dem Jahr 2013 2. Vorsitzender, wird vom Deutschen Fußball-Bund in den „Club 100“ berufen. Nachdem er bereits im Jahr 2018 durch den Fußballkreis Rhein-Erft zum Ehrenamtssieger gekürt worden ist, wird er somit für seine ehrenamtliche Tätigkeit – u.a. beim Um- und Ausbau des Vereinsheims im Jahr 2017 – auch durch den Deutschen Fußball-Bund geehrt. In der gesamten Vereinsgeschichte gibt es unzählige verdienstvolle Persönlichkeiten, die die Sportgesellschaft 1946 durch ihr selbstloses und verdienstvolles ehrenamtliches Engagement unterstützt haben. Marcell Kammilla steht stellvertretend für diese vielen engagierten Sportkameraden/innen.

2019: Die Sportgesellschaft 1946 führt die „Ruhmeshalle“ für verdienstvolle Spieler und Trainer ein. Als erste Mitglieder werden berufen: Bernhard Adolffs, Karl-Heinz Labitzke, Willi Kaltenberg, Josef Dreschmann und Wolfgang Dziuba.

2020: Die Alt-Herren Mannschaft gewinnt zum ersten Mal überhaupt in der Vereinsgeschichte die Hallenstadtmeisterschaften. Maßgeblichen Anteil daran haben folgende Spieler: Nabeel Khan, Bernd Kaule, Patrick Rathgeber, Christoph Beck, Mitros Gkionis, Piero Balistreri, Sascha Raffel, Damian Latka und Mehmet Turgut.